NDR-Reportage mit Salama Salama, 2009



Vor etwa vier Jahren vollzog sich in Salamas bis dahin primär zeichnerisch ausgeprägtem Werk ein Wandel, gleichsam eine scharfe Zäsur. Ausgelöst wurde dies durch die direkten Begegnungen, die Beobachtungen und Erfahrungen während seiner europäischen Streifzüge. Salama hat sich von der minuziösen, detailreichen Zeichnung (Bleistift, Tinte, Aquarell auf Karton) entfernt zugunsten einer in Form und Farbe eher lapidaren, stark expressiven Malerei, die sich in die Richtung des Materialbildes entwickelt Das Grundthema – Verlust des ganzheitlichen Weltbildes und des Einklangs von Mensch und Natur – ist geblieben, die Bindung an die Tradition in eine viel stärkere Spannung geraten. Vor eineigen Monaten entstand der Zyklus „Erinnerung“ auf 16 Tafeln. Die Rückbesinnung des Künstlers auf seine Jugend, von Heiterkeit und Ernst erfüllt, teilt sich dem Betrachter gewinnend mit. Das Kompositionsschema folgt dem Ablauf ähnlich einem Kinofilm.

Erinnerung bedeutet für Salama eine engagiert auf das Heute gerichtete Inspiration. „Ich benutze mein gutes Erbe“, betont der Künstler nachdrücklich. Der Fisch und die Mumie beispielsweise weisen auf die bedrohte Natur, die gefährdete Existenz des Menschen. Das altägyptische Lebenszeichen ist Mahnung und mit dem Quadrat manifestiert Salama das Prinzip Ordnung und Harmonie. Salamas kraftvolle Malerei ist mittlerweile stark reliefhaft ausgeprägt. Sie tendiert mehr und mehr zum Material- und Objektbild mit einer signalhaften Wirkung.

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Im Rahmen der Arabischen Kulturwoche der Fabrik der Künste, in deren Mittelpunkt die Bilder und Objekte des in Hamburg lebenden ägyptischen Künstlers Salama Salama stehen, las Nicole Heesters Erzählungen aus 1001 Nacht. Inmitten Salamas mumifizierter Figuren und quadratischer Gemälde hatte Ausstellungsmacher Horst Werner ein Kaffehaus aufgebaut, und Heesters hatte persönlich Hand an Kerzen und Beleuchtung gelegt - so wurde es gemütlich und romantisch in den sonst kühlen Fabrikhallen. Die 130 Gäste hörten anderthalb Stunden sieben Geschichten und genossen arabische Köstlichkeiten wie Fladenbrot, Couscous und orientalisch gefüllte Teigtaschen. Heesters, die unter andrem Marokko und Ägypten bereiste, war gleich von der Arabischen Kulturwoche angetan: „Ich wollte unbedingt dabei sein.“ Die in Hamburg lebende Schauspielerin ist die Tochter von Johannes Heesters und dessen Ehefrau, der Opernsängerin Louisa H. Ghijs. 1978 startet sie als Kommissarin Buchmüller eine neue Tatort-Ära: Sie war die erste weiblich Ermittlerin.

In der Fabrik Galerie stellt im Oktober Salama Mohamed seine Bilder und Objekte aus. Salama Mohamed wurde 1963 in Alexandria/Ägypten geboren. Von 1982 bis 1986 studierte er in Alexandria Grafik. Danach kam er nach Hamburg und seitdem lebt er hier. In zwei Ausstellungen hatte er bisher zusammen mit anderen Künstler seine Werke vorgestellt, dies ist seine erste Einzelausstellung. Die Bilder und Grafiken sind nach seinen eigenen Angaben sehr stark geprägt und beeinflußt durch Elemente und Symbole aus der Geschichte Ägyptens, die in seiner Fantasie und seinen Träumen immer wieder auftauchen und deshalb auch in seinen Werken ihren Ausdruck finden. Seine Zeichnungen, zum größten Teil in Schwarzweiß, sind sehr phantasievoll. Er arbeitete akribisch genau und äußerst exakt, nach seinem eigenen Urteil manchmal vielleicht „zu realistisch“, nicht selten investiert er 200 Stunden und mehr in ein Bild. Manches erinnert an Werke von Escher. Bei seiner Ausstellung in der Fabrik-Galerie ´time-art´ präsentiert er neben Zeichnungen und Bildern auch Objekte, z.B. Vasen aus Ton, die die ägyptische Prägung ebenfalls nicht verleugnen können und wollen. Wir freuen uns, Salama Mohamed im Oktober den Hamburgern vorstellen zu können. Die Ausstellung wird eröffnet am Sonntag, den 4. Oktober um 11 Uhr und dauert bis zum 1.11.1992. Die Fabrik-Galerie ´time-art´ ist geöffnet während der Veranstaltungen von 20 bis 23 Uhr und sonntags, während des Frühshoppens von 11 bis 15 Uhr. In dieser Zeit können sie uns auch telefonisch erreichen unter der Nummer 390 91 661 (Roly Zöllner & Sofia Manti). Künstler/innen, die interesse haben bei uns auszustellen, sind herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

Salama Mohamed, Maler: Ich habe im vergangenen September in der Kunsttreppe ausgestellt - das war wie eine Neugeburt für mich. Vorher hatte ich schon 14 ausstellungen gemacht, aber keine war so erfolgreich wie diese. Junge Künstler haben es sehr schwer auf dem Kunstmarkt. Da bestimmen Museumsdirektoren, Professoren, Sammler, Galeristen, Konzerne und Kunstredkteure, was überhaupt Kunst ist. Die Kunsttreppe ist da so eine Art Schlupfloch. Man kann seine Werke dort ohne Kosten auf großer Fläche ausstellen. Unheimlich wichtig ist natürlich die Berichterstattung im Abendblatt.

Fünftausend Jahre künstlerisch zu überbrücken ist keine Kleinigkeit. Und trozdem: Salama Mohamed, in Alexandria geboren - hier unternahm er auch seine ersten künstlerischen Schritte - unterwirft sich dieser Aufgabe mit Erfolg, wie jetzt eine Ausstellung un der Bücherhalle Harburg zeigt. Nur sechs Exponate stellt der ägyptische Künstler aus, der seit langer Zeit in Hamburg lebt und arbeitet. Salama kombiniert Bruchstücke der ägyptischen Kultur, in der Hauptsache alte Gesetzestafeln, versehen mit ebenso alten ägyptischen Schriftzügen mit Bildern, die die Gegenwart zum Thema machen. Sie sind in die Taflen eingelassen und versinnbildlichen Naturdarstellungen oder auch Portraits. Auf dieses Weise entsteht ein Gesamtkunstwerk, das Vergangenes und Gegenwärtiges in sich vereint - immer vorausgesetzt, dass auch der Blick des Betrachters den gewaltigen Zeitsprung nachvollziehen kann, wobei die Farbgebung dem Versuch, den Ursprung heraufzubeschwören entgegenkommt. Dabei gewährleistet der Künstler, dass die Darstellungen des Gegenwärtigen dadurch nicht in den Hintergrund tritt. Seine Kombinationsgabe kommt hierin voll zum Tragen.

Die Galerie der Bücherhalle Harburg hat schon viele Ausstellungen gesehen. Gute und weniger gute. Die Ausstellung des in Harburg lebenden Ägypters Salama Mohamed gehört ohne Zweifel zu den Besonderheiten. Der Künstler bemüht sich, mit zeitgemäßen Mitteln Bruchstücke der alten ägyptischen Kulturinhalte in eine für das 20. Jahrhundert angemessene Bildsprache zu transferieren. Die der Natur entlehnten Formen der Hieroglyphen aus den Bereichen der Pflanzen-, Tier- und Vogelwelt werden von Salama als Anregungen genommmen, um ausgehend von einem dieser Elemente ein Bild aufzubauen. Der 1963 in Alexandria geborene Künstler bezeichnet seine Art zu arbeiten als ein Versuch, den Ursprung nicht heraufzubeschwören zu wollen, aber auch nicht ganz auf ihn zu verzichten. „Zwischen den Augen eines Menschen aus dem 20. Jahrhundert und dem Hintergrund einer 5000-jährigen Geschichte Verbindung herzustellen, deren Schwerpunkt in der heutigen Zeit liegt, ist auch die experimentelle Suche nach Bildern, die von Raum und Zeit losgelöst präsent sind und ihre Gleichgültigkeit beweisen“, stellt Salama Mohamed fest. Er hat bereits 1979 einen Wettbewerb in seiner Heimat gewonnen und seither etliche Ausstellungen dort und - seit dem vergangenen Jahr - in Hamburg gehabt. Die Arbeiten in der Bücherhalle können noch bis Monatsende zu den üblichen Ausleihstunden besichtigt werden.

Ganz im Zeichen ägyptischer Kunst und Kultur stand das reichhaltige Programm im Schloß und Museum Rade. Innerhalb von zwei Tagen lauschten 500 Neugierige in der Lesung den Werken des Nobelpreisträgers Nagib Mahfouz und Klängen nordafrikanischer Musik, genossen orientalische Vorspeisen und informierten sich über die Entwicklung der arabischen Kunst. Wer das Kulturwochenende verpaßt hat, dem bleibt ein kleiner Trost: Das Museum Rade zeigt eine Werkschau mit Bildern und Objekte von Yasser Shehata und Salama Mohamed. Die Ausstellung moderner ägyptischer Kunst ist noch bis zum 7. Mai zu bewundern. Die Werke von Yasser Shehata verwirren zunächst: Blickwinkel verschieben sich, Alltägliches wird ungewohnt in Szene gesetzt und erhält neueBedeutung. Der 41 jährige liebt das Spiel mit Perspektiven, mit Licht und Schatten. Er verwendet Altags-Gegenstände, kombiniert Drähte, Schrauben und Becher zu ungewohnten Ansichten der Zivilisation. Die Materialbilder wirken durch den Einsatz von Hell und Dunkel - ein faszinierender Dialog gemalter und realer Schatten. lm Gegensatz zu Shehata hebtSalama Mohamed Raum und Zeit auf, entführt den Betrachter in Vergangenes. Immer wieder thematisiert der 32-jährige die Einheit von Mensch und Natur, weist leise auf ihren Verlust hin. So fügen sich in seinen Bildem puzzelartig Tierzeichnungen ineinander, ergeben geheimnisvolle Welten, in der Betrachter eintauchen kann.Wie Ikonen gestaltet er seine Wandobjekte. In unruhigen Ebenen aus bemnaltem Kies und Sand bettet er leuchtende Flächen ein, die den Blick in eine vergangene Evergangene Epoche ziehen: Stilisierte Abbildungen von Mensch und Tier umgeben von Wortfetzen und altägyptischen Symbolen wirken wie Frag- mind eines ganzheitlichen Weltbildes. Auch seine Farben- sprache drückt Harmonie aus — grelle, aggressive Töne fehlen. Der Umgang mit ägyptischen Traditionen bestimmte auch die Diskussion mit nordafrikanischen Künstlern und Wissenschaftlern im Museum Rade. Dabei wurde deutlich, dass erst seit etwa zehn Jahren arabisch Künstlerauf ihre Kulturellen Wuzeln zurückgreifen. So wurden auch in der Architektur jahrzehntelang europäische Maßstäbe übernommen, ohne auf Verhältnisse vor Ort zu achten.Der ägyptische Kunsthistoriker Dr. Abdel Ghaffar Shedid brachte ein Beispiel: „In einer ägyptischen Bibliothek wurde auf der Südseite eine Fensterfront gebaut, der Blick aufs Meer im Norden durch ein Mauer verwehrt — die Arbeit in den Räumen war schwer erträglich.“

„Die Kunst geht weiter als Sprache. Wahrheit findet nicht nur Ausdruck in der Sprache sondern auch in der Kunst", erklärte Dr. Karam Khella, Dozent an der Universität Hamburg, am Pfingstsonntag zur Vernissage der Ausstellung "Sechs ohne DIN" im Haus am Schüberg in Ammersbek. Die sprachliche Umsetzung einer Tatsache reduziere sie sogar, während Künstler mit ihren mannigfaltigen Ausdrucksmöglichkeiten die sprachliche Essenz präziser zu vermitteln in der Lage seien, so der Experte weiter. Eben diese Mannigtaltigkeit wird in der Ausstellunge präsentiert, was vor allem daran liegen mag, dass die Künstler aus fünf verschiedenen Ländern und damit Kulturkreisen kommend, sich alle ein individuellen Stil angeeignet haben. Der Titel der Ausstellung bringt das zum Ausdruck. Die Werke der chilenischen Bildhauerin Rosa Jaisli aus Bremen zeigen, dass "hier eine zutiefst religiöse Künstlerin gearbeitet hat", so der Dozent. Die Kreuze, aus oder von Alabasterstein umdchlossen, zeigen tiefsinnig ihre Auseinandersetzung mit der Religion als Bestandteil des Geseilsschaft. Der Engländer David Neat beschäftigt sich in seinem Wandplastiken mit der Konfrontation von organischen Formen, die das ursprüngliche Gestaltungsbewusstsein der Menschheit prägten und "Formen der Massenproduktion, moderne Verpackung und Präsentation." Im Juli wird er ais Mitglied der Saint Kevin's Parade auf Kampnagel in Hamburg zu sehen sein. Die Einsamkeit ist das Thema German Tellez Pardos aus Kolumbien. Der Fotograf, der auch schon bei der Realisierung verschiedener Dokumentarfilme mitgewirkt hat zeigt mit seiner, in einem Zeitraum von drei Jahren entstandene Arbeit nicht nur die körperliche Abgeschiedenheit sondern auch die, welche der Mensch nur innerhalb dieser Gesellschaft ertebt. Der Agypter Yasser Shehata fängt ähnlich wie Pardo ganz alltägliche Augenblicke in einer Art ein, die die Besonderheit und Einzigartigkeit dieser unwiederbringtichen Momente deutlich werden läßt. Sein Werkzeug ist jedoch nicht der Fotoapparat sondern der Pinsel, mit dem er durch bedachten Einsatz von Formen, Farben und Lichtgestaltung auf großen Formaten den Betrachter zum Fesseln vermag. Alireza Gerannazar aus dem Iran begeistert durch abstrakte Darstellungen. Er präsentierte seine Bilder 1989 schon einmal im Haus am Schüberg und nahm 1993 akkeub in Hamburg an drei Ausstellungen teil. Mindestens genauso oft war Salama Mohamed im letzten Jahr in Hamburg zu sehen. "Im Mittelpunkt seine Bildfer steht der von der Natur und damit auch von sich selbst entfremdete Mensch". Mit seinen Kompositionen aus Freskenmalerei und altägyptischen Symbolen möchte er "auf die Zeit, in der Mensch und Natur noch in einklang lebten", hinweisen. Allen Künstlern gemeinsam ist, dass sie ihrem Engagement in der Politik, Gesellschaft und Kultur zum Trotz bewusst unpolitische Werke schaffen, die dem, durch alltägliche Reizüberflutung abgestumpften Betrachter jenseits von kühlen Daten, Analysen und Fakten eine Botschaft vermitteln. "Kein Bild hier ist politisch, somit ist jedes hochpolitisch", resümierte Dr. Karam Khela.

'Kunst und Kultur im heutigen Ägypten' heißt die Veranstaltungsreihe, zu der die Deutsch-Ägyptische Gesellschaft in Hamburg und der Deutsch-Libanesische Verein in Reinbek einladen. Folgender Programmablauf ist geplant: Sonnabend, den 11. März, 16 Uhr, Schloß Reinbek: "Die Entwicklung der Ägyptischen Kunst bis zur Gegenwart'. Vortrag von Dr. Abdel Ghaffar Shedid, Institut für Ägyptologie der Universität München. Sonnabend, den 11. März, 20 Uhr, Schloß Reinbek: Alaa Helmi liest aus den Werken des Nobelpreisträgers für Literatur Nagib Mahfouz und aus dem Werk von Alifa Rifa'at. Sonntag, den 12. März, 11 Uhr, Eröffnung der Ausstellung 'Moderne Ägyptische Kunst'. Werke von Salama Mohamed und Yasser Shehata. Einführende Worte von Dr. Karam Khella, Ausstellungensende: 7. Mai. Sonntag, den 12. März, 15 Uhr, 'Der Einfluß des Libanon auf die Kultur der arabischen Welt'. Vortrag von Dr. Boulos Harb. Sonntag, den 12. März, 18 Uhr, "Die gegenwärtige Kulturpolitik in der arabischen Welt'. Eine Podiumsdiskussion. Leitung: Prof. Dr. Fathi Franzmathes; Teilnehmer: Dr. Helga Anschütz, Gamal Gouda, Dr. Abdel Ghaffar Shedid, Dr. Boulos Harb. Der Eintritt zu den Vorträgen beträgt 3 Mark.

Der Deutsch-Libanesische Verein e.V. Reinbek bietet in Zusammenarbeit mit der Ev. Akademie Hamburg, der VHS Sachsenwald, der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft und der Ev. Martin-Luther-Gemeinde Wentorf im Schloß Reinbek und Museum Rade unter dem Thema "Kunst und Kultur im heutigen Ägypten" folgende Veranstaltungen an: 11.3., 16 Uhr im Schloß Reinbek: Dr. Abdel Ghaffer Shedid, Institut für Ägyptologie der Uni München: Die Entwicklung der ägyptischen Kunst bis zur Gegenwart. 11.3., 20 Uhr: Frau Alifa Rifaat liest aus den Werken des Nobelpreisträgers für Literatur, Nagib Mahfouz. Am 12.3., 11 Uhr: Eröffnung der Ausstellung im Museum Rade: Ägyptische Avantgarde. Werke von Salama Mohamed und Yasser Shehata. 12.3., 15 Uhr: Vortrag von Dr. Boulos Harb im Museum Rade: Der Einfluß des Libanon auf die Kultur der arabischen Welt 12.3., 18 Uhr. Podiumsdiskussion im Museum Rade: Die Genwärtige Kulturpolitik in der arabischen Welt.

Mit Vorträgen begleitet das Museum Rade am Schloß Reinbek die Eröffnung seiner Ausstellung moderner ägyptischer Kunst von Yasser Shehata und Salama Mohamed. Am 11. März spricht Abdel Ghaffar Shedid über die Entwicklung der ägyptischen Kunst (16 Uhr); um 20 Uhr liest Alaa Helmi aus Werken des Literaturnobelpreisträgers Nagib Mahfouz (beides im Schloß). Nach der Eröffnung am 12. März um 11 Uhr untersucht Boulos Harb um 15 Uhr im Museum Rade den "Einfluß des Libanon auf der Kultur der arabischen Welt", um 18 Uhr folgt am gleichen Ort ein Podiumsdiskussion über die "Gegenwärtige Kulturpolitik in der arabischen Welt". Die Ausstellung läuft bis zum 7. Mai.